Fast Dreiviertel aller Zahnarztpatienten verbinden mit dem Besuch beim Zahnarzt negative Gefühle oder sogar Angst. Diese Emotionen erhöhen die Schmerzempfindlichkeit. Das wiederum löst Stress aus, was die Behandlung sowohl für den Patienten, aber auch für das Behandlungsteam stressig werden lässt. Aus diesem Grund steht für den Zahnarzt Luzern eine angstlösende und entspannende Behandlung im Vordergrund. Das kann mit dem Einsatz von Lachgas erreicht werden.

Dabei ist die Vorstellung, dass der Patient albernd und sich halb tot lachend auf dem Stuhl sitzt, eine völlig falsche. Das ist ein weit verbreitetes Vorurteil mit dem wir an dieser Stelle gerne aufräumen. Eine Lachgasbehandlung ist eine minimale Sedierung mit Beruhigung bei vollem Bewusstsein ohne Schmerzausschaltung.

Keep smile, fühl’ dich wohl mit Stickoxydul

Diese Substanz ist weitaus besser unter dem trivialen Namen Lachgas bekannt. Chemisch korrekt firmiert es unter dem Namen Stickstoffmonoxid. Es ist farb- und geruchlos und damit auch geschmacklos. Das Gas ist 1.5 mal schwerer als die Luft und gilt als das am besten steuerbare, heute zugelassene Sedativum.

Bis 1844 wurde das Lachgas überwiegend in Varietées oder auf Jahrmärkten eingesetzt. Ein Zahnarzt aus Connecticut, Horace Wells, entdeckte eine positive Wirkung für der Zahnheilkunde. Er ließ sich unerschrocken unter der Einwirkung des Stickoxydul von seinem Assistent einen Weisheitszahn ziehen und verspürte nur ein leichtes Ziehen. Bis heute hat sich der Einsatz von Lachgas in der Zahnheilkunde etabliert und es gibt viele Praxen, wie die des Zahnarztes Luzern, die sich auf die Anwendung spezialisiert haben.

In der Regel kommt ein Gemisch aus 70% Lachgas und 30 % reinem Sauerstoff zum Einsatz. Ein erster Vorteil: Häufig reicht schon eine minimale Dosierung aus, um die gewünschten Effekte zu erzielen.

Unschlagbare Vorteile beim Einsatz von Lachgas

Es ist in aller Regel die Tatsache, dass der Patient unter dem Eindruck von Lachgas um ein großes Maß weniger schmerzempfindlich ist. Auf diese Weise fühlt sich der Patient viel weniger gestresst. Für den Zahnarzt Luzern ist es eine extrem vorteilhafte Möglichkeit, eine entspannte Behandlung durchzuführen. Dabei bleibt der Patient während der gesamten Prozedur ansprechbar und kann mit dem Zahnarzt kooperieren, auf Fragen antworten oder Befindlichkeiten äußern.

Die Prozedur ist einfach einzuleiten, sicher und für die Patienten sehr gut verträglich. Die Erfolgsquote liegt bei über 95 %. Das belegen auch wissenschaftliche Studien. Ebenfalls sehr von Vorteil ist die sehr rasche Wirkung des Gases, aber auch das schnelle Ausatmen der Sedierung direkt im Anschluss an die Behandlung. Bereits wenige Minuten nach dem dem letzten Handgriff des Zahnarztes ist nichts mehr von dem Gas vorhanden. Der Stoff verbleibt also nur für kurze Zeit im Körper - ein weiterer Pluspunkt.

Die Behandlung kann aufgrund der Tatsache, dass sich das Gas rasch veratmen lässt, jederzeit und wann immer nötig unterbrochen werden. Der Einsatz passt sich also genau an die Dauer der Behandlung an. Von Nachwirkungen ist nichts bekannt; ebensowenig wie von Allergien.

Gewünschte Wirkungen beim Patienten

Bei sachgemäßer Anwendung kommt es beim Patienten zu den folgenden, gewünschten Effekten: Es stellt sich ein angstlösendes Gefühl ein, das am ehesten mit dem Zustand während eines erfolgreichen autogenen Trainings vergleichbar ist. Den Patienten durchströmt ein Wärmegefühl. Er kann in einem wohligen Schweregefühl wunderbar entspannen.Gleichzeitig geht das Zeitgefühl ein wenig verloren und der Patient hat das Gefühl, dass die Behandlung wie im Flug vergeht.

Gerade Patienten, die mit einem unangenehmen Würge- oder nervigen Schluckreflex zu kämpfen haben, empfinden den Einsatz von Lachgas als sehr erleichternd. Endlich können sie eine harmlose Abdruckbehandlung ohne Probleme durchstehen. Es ist für sie kein Horror mehr. Das Lachgas kann jedoch in sämtlichen Bereichen der Zahnheilkunde seine Anwendung finden. Ganz gleich ob es um Prothetik, Prophylaxe oder erste Behandlungen bei Kindern geht.

Langfristig ist es sogar möglich, dass der Patient mit der Zeit die eigene Angst mehr und mehr verlieren kann. Mit positiven Suggestionen ist es möglich, das Unterbewusstsein vielversprechend zu beeinflussen, sodass der Patient die Angst oder den Würgereiz komplett verlieren kann.