Für fast alle Menschen ist der Gang zum Zahnarzt mit großer Aufregung verbunden. Manche haben Angst vor der Behandlung, andere fürchten hohe Kosten, wieder andere fühlen sich kaum in der Lage, weitreichende Entscheidungen zu treffen, während sie auf dem Behandlungsstuhl sitzen.

Selbstverständlich wird der Zahnarzt stets beratend zur Seite stehen und die individuell richtige und notwendige Behandlung vorschlagen. Damit man sich von all den einprasselnden Informationen nicht gleich erschlagen fühlt, geben wir einen Überblick über mögliche Formen des Zahnersatzes. So kann man sich als Patient bestens vorbereiten und das Wissen gerne mit zur Behandlung bringen. Gemeinsam lässt sich so der ideale Behandlungsweg beschreiten.

Grob unterscheidet man fünf Möglichkeiten, den Zahn zu ersetzen:

Krone:

Hat ein kariöser Zahn keine stabilen Wände mehr, kommen Füllungen oder Inlays nicht infrage. Der Zahn muss in so einem Fall abgeschliffen und von einer Krone umfasst werden. Kronen bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Eine Goldkrone ist die günstigste Variante. Sie ist lange haltbar, aber im vorderen Bereich nicht sehr ästhetisch anzuschauen. Näher an die Zahnfarbe kommt eine Keramikkrone. Mit dieser können alle Zähne versorgt werden. Sie ist stabil, provoziert kaum Allergien und ist lange haltbar.

Brücken:

Brücken überspannen Zahnlücken und werden an den benachbarten sog. Pfeilerzähnen befestigt. Im Backenzahnbereich kann eine Brücke drei, im Frontzahnbereich bis zu vier Zähne ersetzen. Sie besteht aus Metall, Keramik oder beiden Materialien im Verbund. In der Regel ist eine Brücke ein guter langlebiger Zahnersatz.

Als Nachteil muss aufgeführt werden, dass für die Zahnbrücke die gesunden Pfeilerzähne massiv abgeschliffen werden müssen. In etwa zehn Prozent der Fälle treten Wurzelschäden auf. Wenn die benachbarten Zähne bislang gesund sind, ist die bessere Alternative ein Implantat.

Klebebrücken:

Sie gelten als kostengünstigere Alternative zu teureren Implantaten im Schneidezahnbereich. Der Vorteil besteht darin, dass es kaum einen optischen Unterschied zum Original gibt. Der Eingriff gestaltet sich weniger invasiv und damit risikoarm. Klebebrücken werden an der Hinterseite der angrenzenden Nachbarzähne angeklebt, wofür nur wenig gesunde Zahnsubstanz geopfert werden muss.

Sie halten zwar nicht ganz so gut wie normale Brücken, können aber ohne Probleme erneut angeklebt werden, sollten sie sich einmal lösen. So werden sie z. B. gerne bei Jugendlichen angewendet, deren Kieferwachstum noch nicht voll abgeschlossen ist.

Implantate:

Die künstliche Zahnwurzel aus Metall oder Keramik wird in den Kieferknochen geschraubt, der eventuell zuvor aufgebaut werden muss. Zusammen mit einer aufgesetzten Krone können Implantate fehlende Zähne ersetzen, aber auch als Pfeiler für eine Brücke oder eine Prothese dienen.

Für Patienten mit Diabetes, Autoimmun-, Herz- oder Knochenerkrankungen sind sie oft nicht geeignet, bei Parodontitis besteht ein hohes Risiko des Implantatverlustes. All das wird der Zahnarzt Luzern im Vorfeld abklären. Ansonsten ist das Implantat eine besonders solide und flexible Form des Zahnersatzes.

Implantate:

Die künstliche Zahnwurzel aus Metall oder Keramik wird in den Kieferknochen geschraubt, der eventuell zuvor aufgebaut werden muss. Zusammen mit einer aufgesetzten Krone können Implantate fehlende Zähne ersetzen, aber auch als Pfeiler für eine Brücke oder eine Prothese dienen.

Für Patienten mit Diabetes, Autoimmun-, Herz- oder Knochenerkrankungen sind sie oft nicht geeignet, bei Parodontitis besteht ein hohes Risiko des Implantatverlustes. All das wird der Zahnarzt Luzern im Vorfeld abklären. Ansonsten ist das Implantat eine besonders solide und flexible Form des Zahnersatzes.

Prothese:

Sie kommen zur Anwendung, wenn Patienten viele Zähne verloren haben. Teilprothesen werden an eigenen (ggf. überkronten Zähnen verankert. Vollprothesen halten durch eine Saug-, Haft- oder Klebewirkung am Gaumen im Oberkiefer zumeist recht gut, im Unterkiefer aber anatomisch bedingt schlechter. Alternativ können im zahnlosen Kiefer auch zwei Implantate als Ankerpunkte für die Prothese eingesetzt werden.

Fazit

Jeder Patient kommt mit einer individuellen medizinischen Fragestellung und ganz persönlichen Erwartungen in die Sprechstunde des Zahnarztes Luzern. Gemeinsam mit den Patienten findet er den optimalen Weg für eine angemessene Behandlung heraus. Manche Menschen legen z. B. großen Wert auf die Erhaltung der Zähne und gehen dafür einen anstrengenderen Weg. Andere möchten lieber eine zügige Rundum-Behandlung, die auf Jahre hält. Genau das macht ein guter Zahnarzt möglich.